Kontaminierte Gelände am ehemaligen Post-Sportplatz am Neusurenland kann nicht bebaut werden

Die Gartenstadt Farmsen eG Mieter- und Wohnungsbaugenossenschaft (MGF) hat auf der Stadtteilkonferenz mitgeteilt, dass die angedachte Sanierung der Fläche nicht realisierbar ist. Die Kosten allein für den Aushub werden mit etwa 190 Mio. Euro geschätzt. 

Ursprünglich sollten auf dem Grundstück neue Wohnungen entstehen. Der Finanzsenator Dressel hatte eine Lösung angekündigt. Ich finde es traurig, dass das Grundstück nicht ertüchtigt werden kann. Hier hätte man mal ohne Vernichtung von Grünflächen Wohnungen bauen können.

Siehe https://www.wuzonline.de/2018/05/nachverdichtung-und-altlastensanierung-in-farmsen/

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Kommentare: 3
  • #1

    G. Lehmann (Sonntag, 19 Januar 2020 17:30)

    als Laie würde ich vermuten, das die veranschlagte Summe für die Dekontaminierung erheblich geringer ausfallen könnte, da der größte Teil der Fläche durch die Bebauung unschädlich versiegelt wird. Oder?

  • #2

    Sandro Kappe (Sonntag, 19 Januar 2020 19:06)

    Leider ist die Fläche so kontaminiert, dass alles erstmal raus muss. Ansonsten darf man da nicht wohnen. Leider.

  • #3

    E. Loose (Freitag, 05 November 2021 19:56)

    Ich bin recht froh, dass der Wohnungsbau nicht verwirklicht werden kann! Als direkte Anwohnerin betrachte ich die Fläche durchaus als Grünfläche! Und fragen Sie mal andere Anwohner und die Hundegassi-Geher!
    Die Sanierung der Altlasten würde mindestens 12 Jahre dauern laut Gutachten (mal ganz abgesehen von den Kosten: Mindestens 191 Mio., wahrscheinlich mehr, der Müll würde spazieren gefahren durch ganz Deutschland zur Entsorgung, tlw. ins europäische Ausland).
    Und dann noch der Neubau von 800 Wohnungen! Stellen Sie sich das mal vor! Ich würde den Rest meines Lebens an einer Großbaustelle wohnen.
    Ich denke auch nicht, dass man auf dieser Fläche Bäume pflanzen kann. Fragen Sie mal beim Energieberg Georgswerder nach. Dort können nur flachwurzelnde Gehölze wachsen, die nicht mit ihren Wurzeln durch die Absperrung zum Müll dringen können. Denke, dass am Neusurenland analoge Verhältnisse herrschen.
    Ansonsten: Sie leisten gute Arbeit, Herr Kappe!
    Mit freundlichen Grüßen
    E. Loose